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Der Saunaofen – das Herz der Sauna

Zu einer perfekten Sauna im eigenen Garten gehört auch immer ein Saunaofen, denn ohne ihn wäre die Sauna nur ein Raum mit Bänken drin. Der Saunaofen sorgt nicht nur für das Klima in einer Sauna und erhitzt die Luft, sondern er erzeugt auch Strahlungswärme, die gleichmäßig im Raum verteilt werden muss. Abhängig von der Bauart der Sauna, also wenn sie isoliert ist oder nicht isoliert oder mit Ganzglastür oder sogar einem Fenster, ist die Stärke des Saunaofens. An sich ist es immer besser einen stärkeren Saunaofen zu kaufen, da er den Raum einfach schneller aufheizen kann. Da es auch verschiedene Arten von Saunen gibt, ist es nur logisch, dass auch die Saunaöfen in Art und Größe variieren. Die verschiedenen Arten von Saunaöfen unterscheiden sich nur minimal in der Verwendung aber sie bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile. Neuesbad.de erklärt Ihnen welche Arten von Saunaöfen es gibt und welche Eigenschaften sie haben.

Welche Vorteile bietet ein Saunaofen?

Der Elektroofen zählt zu den Saunaöfen, die einfach zu bedienen sind und schnell aufheizen. Sie besitzen mehrere Heizstäbe, die die Hitze auf die Saunasteine übertragen. Die Saunasteine wiederum speichern die Hitze und geben anschließend Strahlungswärme frei. Dabei zählt, je größer der Steinkorb ist, auf dem die Saunasteine liegen, desto besser kann die Strahlungswärme abgegeben werden. Für einen Elektroofen benötigen Sie lediglich einen 400 Volt Anschluss, an den der Saunaofen ausschließlich von einem geprüften Elektroniker angeschlossen werden darf. Es gibt zwei Möglichkeiten den elektronischen Saunaofen zu bedienen. Zum einen mit einer integrierten Steuerung, die sich in der Regel direkt am Saunaofen befindet und zum anderen mit einer externen Steuerung, die meistens neben der Saunatür angebracht wurde, für eine bequeme Bedienung. Zu den Vorteilen zählen die verschiedenen Stärken, in die es den Elektroofen zu kaufen gibt, die die Höchsttemperatur und die Aufwärmzeit beeinflussen. Ebenso ist die Installation eines Elektroofens einfach und bedarf keiner speziellen Genehmigung. Nachteil ist allerdings der Stromverbrauch, den Sie zudem meistens erst auf der Stromabrechnung sehen.

Anders als bei einem elektronischen Saunaofen werden die Saunasteine bei einem Holzofen bzw. einem holzbeheizten Saunaofen durch die darunter liegende Brennkammer erhitzt. Für so einen Ofen benötigen Sie mindestens ein Raumvolumen von zehn Kubikmetern. Da der holzbeheizte Saunaofen in Deutschland als Feuerschale gilt, muss er von einem Schornsteinfeger abgenommen werden. Also sollten Sie einen Holzofen für Ihre Sauna in Erwägung ziehen, sollten Sie sich vorher mit einem Schornsteinfeger abgesprochen haben, damit es später keine Probleme gibt. Ein Holzofen ist gut für eine Gartensauna geeignet und verleiht Ihrem Saunagang einen besonderen Charme durch das knistern des Feuers und der echten Flammen. Allerdings muss man sagen, dass ein Holzofen auch eine größere Gefahr für Ihre Sauna bietet und deshalb diversen gesetzlichen Bestimmungen unterliegt. Die Brandgefahr ist sehr hoch, weshalb Feuerschutzbleche um den Ofen angebracht werden müssen und eine Temperaturregelung ist ebenfalls nicht möglich. Das Anheizen dauert sehr lange, sodass Sie nicht sofort mit Ihrem Saunagang beginnen können und anschließen müssen Sie die Asche aus dem Saunaofen entfernen. Dafür sparen Sie sich mit einem diesem Modell viele Kosten, denn es muss lediglich die einmalige Anschaffung bezahlt werden sowie das Holz für die regelmäßige Benutzung.

Die Leistung eines Saunaofens

Als dritte Alternative gibt es noch den Bio-Kombi-Ofen. Er besteht aus einem zusätzlichen Wassertank und ein weiteres Heizelement, das auf Wunsch dazu geschaltet werden kann. Somit produziert dieser Ofen nicht nur Strahlungswärme, sondern kann auch Wasserdampf produzieren. Ein Bio-Kombi-Ofen gilt als sehr angenehm und kreislaufschonend, da er sehr niedrige Temperaturen erzeugt werden und gleichzeitig eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Es ist aber gleichzeitig auch möglich eine klassische Sauna im finnischen Stil zu betreiben: heiß und trocken. Zudem kann dem Verdampfen von Wasser Duft-Essenzen hinzugefügt werden.

Sollten Sie sich für einen dieser Saunaöfen entscheiden, dann bedenken Sie vor allem, dass pro Kubikmeter Saunaraum der Saunaofen eine Leistung von einem Kilowatt aufweisen sollte. Als Faustformel, um die passende Kilowattzahl zu berechnen gilt: Das Saunavolumen multipliziert mit 0,7 und anschließend den nächst größeren Wert wählen, da es immer besser ist einen stärkeren Saunaofen zu kaufen. Ein starkes Modell sorgt für schnelles aufheizen je nach Bauart der Sauna. Ist Ihre Sauna isoliert oder nicht isoliert und hat sie eine Ganzglastür oder sogar ein Fenster sind ebenfalls Aspekte die bei der Leistung des Saunaofens eine wichtige Rolle spielen.