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© Photographee.eu / Fotolia.com
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Herzlich willkommen auf dem Gäste-WC

« Kleiner Raum zeigt große Gastfreundlichkeit »

Es gehört heute zum guten Ton, seinen Gästen ein hübsch eingerichtetes Gäste-WC zu bieten. So hat es sich im Laufe der Zeit zu einem wahren Aushängeschild für gute Gastgeber entwickelt, sodass der kleine Raum heute mehr darstellt als nur Toilette, Badspiegel und Waschbecken. Es gilt viele kleine Details zu beachten, damit Ihr Besuch sich bei Ihnen wohlfühlt – das Gäste-WC ist einer von Ihnen.

Jeder gute Gastgeber freut sich, wenn Besucher gerne bei Ihnen sind und dem auch Ausdruck verlangen. Dazu gehören allerdings viele Faktoren. Möchten Sie, dass Ihre Gäste sich bei Ihnen so fühlen, als wären Sie zu Hause, ist das Gäste-WC ein wichtiger Baustein Ihrer Gastfreundlichkeit. Schließlich zeigen sich hier Stilsicherheit, Sorgfalt und Reinlichkeit.

bette-gaeste-wc-waschtischunterschrank-34x34-cm-li-rgl2Das Waschbecken

Während im familiären Badezimmer der Waschtisch gar nicht groß genug sein kann, gilt für das Waschbecken im Gäste-WC häufig das Gegenteil. Das geringe Platzangebot drängt zu komprimierten Lösungsansätzen, die dennoch funktional und stilistisch hochwertig sein müssen.

Um viel Stauraum zu erzeugen, bietet sich dennoch ein kleiner Waschtisch an, in dessen Unterschrank Toilettenpapier und Co. verschwinden. Natürlich darf der Badspiegel über dem Waschtisch nicht fehlen, der auch gerne als Spiegelschrank interpretiert werden darf.

Weitere Ablageflächen an den Wänden oder durchdachte Halterungen für Seife und Co. schaffen mehr Freiraum und verringern die Gefahr kleiner Missgeschicke auf beengtem Raum.

Die Toilette selbst

Wie auch das Waschbecken darf die Toilette in einem Gäste-WC in kompakter Bauweise realisiert werden. Besonders in sehr kleinen Räumen werden so wertvolle Zentimeter gewonnen. Dass hier Sauberkeit an erster Stelle steht, sollte jedem klar sein. Deshalb darf auch die dazugehörige Toilettenbürstengarnitur nicht vernachlässigt werden.

globo-forty3-wand-tiefspuel-wc-360x430x440-mm-fos04Neben der Sauberkeit bietet sich hier jedoch die Möglichkeit, stilistisch Akzente zu setzen. Der WC-Sitz kann in das Motto des Bades integriert und mit schönen Motiven versehen werden. Jedoch sei vor einem angeblich witzigen WC-Sitz gewarnt. Humor ist gerade auf dem stillen Örtchen häufig deplatziert und kann zum Nachteil gereichen. Ebenso verhält es sich mit den mehr oder weniger humorvollen Hinweisschildern, wie der männliche Gast sich zu verhalten hat.

An alles gedacht? Stichwort: Zuvorkommenheit

Die Geschehnisse im Bad gehören für die meisten Menschen zum absoluten Tabuthema. Jeder weiß, was dort geschieht und doch möchte niemand darauf angesprochen werden. Ein guter Gastgeber sorgt durch seine Zuvorkommenheit dafür, dass Peinlichkeiten nicht auftreten. Daher gilt es, stets alle wichtigen und nützlichen Gebrauchsgegenstände gut sichtbar zur Verfügung zu stellen:

  • Toilettenpapier:
    Es sollte mindestens eine Reserverolle, besser mehr vorhanden sein. Auch an der Qualität darf nicht gespart werden und so ist weiches Toilettenpapier und eine Dose mit feuchten Tüchern zu empfehlen.
  • giese-kosmetikablage-mit-glasablage-klar-31076-02Kosmetiktücher:
    Besonders für Frauen gehört der Blick in den Spiegel zur Routine und bietet die Möglichkeit, das Make-up aufzufrischen. Aufmerksame Gastgeber bieten zu diesem Zweck Kosmetiktücher an.
  • Hygieneartikel für Frauen:
    Für weibliche Besucher sollten stets diverse Hygieneartikel wie Tampons und Slipeinlagen zur Verfügung stehen. Sauber und hygienisch verpackt werden die Vorräte gut sichtbar in durchsichtigen Dosen platziert.
  • grohe-seifenspender-mit-halter-essentials-cube-40756-chrom-40756001Mülleimer:
    Nicht nur zur Entsorgung der vorgenannten Hygieneartikel, sondern auch für Taschen- und Kosmetiktücher sollte ein kleiner Mülleimer im WC bereitstehen.
  • Seife:
    Aufgrund der einfacheren Dosierung und vor allem der Hygiene wegen bietet sich Flüssigseife an. Diese kann in einem kleinen Spender auch direkt an die Wand montiert werden.
  • Handcreme:
    Nach dem Händewaschen möchten sich viele Menschen die Hände eincremen. Neben dem Waschbecken trägt ein Spender diesem Wunsch Rechnung. Achten Sie darauf, nicht allzu ausgefallene Duftnoten oder sehr intensive Cremes anzubieten.
    Ein kleiner Flakon mit Eau de Toilette ist eine weitere besondere Aufmerksamkeit.
  • Handtücher:
    geesa-basket-collection-gaestetuchkorbAuch bei Handtüchern können Sie Stil beweisen. Diese müssen nicht unbedingt schlicht weiß sein, sondern können sich auch farblich in den Raum einfügen. Ist hingegen das Gäste-WC schlicht gehalten, bieten Handtücher die Möglichkeit, Farbe ins Spiel zu bringen. Wichtig ist, dass kein buntes Wirrwarr entsteht und alles aufeinander abgestimmt ist. Je weicher ein Handtuch, desto besser. Daher haben sich vor allem Japanische Frotteetücher bewährt. Papiertücher gelten hingegen als absolutes No-go.
  • Duftspender:
    Um die unvermeidbaren, unangenehmen Gerüche zu überdecken, bieten sich diverse Duftspender an. Diese können entweder manuell durch den Gast betätigt werden oder geben automatisch der Raumgröße entsprechend ihre Essenzen frei.

Tapeten oder Fliesen – ein alter Streit

Bei der Wandgestaltung für ein Badezimmer entfacht sich nicht selten ein Streit innerhalb der Familie. Befürworter der Fliesen denken an die einfache Reinigung und die Verhinderung von Schimmel in dem stets zu feuchten Raum. Tapetenfans assoziieren mit einem vollständig gefliesten Bad jedoch nicht selten eine sterile und unbehagliche Atmosphäre, die nur mit viel Geschick und allerlei Accessoires zerstreut werden kann. In einem klassischen WC für Gäste droht dieser Streit nun vollkommen zu Unrecht von neuem auszubrechen, denn es gibt einen großen Unterschied der beiden Räumlichkeiten.

© ostap25 / Fotolia.com
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Das Badezimmer ist aufgrund der Dusche und weiterer Wellnesselemente wie Sauna, Whirlpool und Co. durch eine deutlich höhere Luftfeuchtigkeit gekennzeichnet. Diese kann auf Tapeten schnell zu Schimmel führen. Da das Gäste-WC nicht mit diesen Problemen zu kämpfen hat, lässt sich dieses kleine Bad viel freier ausstatten. Obgleich Fliesen hinter Waschbecken, Toilette und am Boden weiterhin sehr sinnvoll sind, kann der restliche Bereich frei gestaltet werden.

Farbe und Licht – kraftvoll und bunt

Damit ein kleiner Raum weniger drückend wirkt, kann er mit fröhlichen Farben pointiert in Szene gesetzt werden. Doch heißt dies keinesfalls, dass es eine gute Wahl ist, alle vier Wände in karminrot zu streichen. Heben Sie stattdessen eine Wand oder auch nur eine verwinkelte Ecke farblich hervor, um dem Raum etwas Pep zu schenken. Dezenter und dennoch ansprechend wirken Pastelltöne. Sie machen den Raum heller und dadurch optisch größer.

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Ein großer Badspiegel verstärkt den Effekt, denn dieser vermag das Licht zu brechen. Wenn irgend möglich, sollte die natürliche Lichtquelle genutzt werden, doch auch diverse Lampen sind unumgänglich. Grelle Neonröhren gehören jedoch grundsätzlich der Vergangenheit an und wild blinkende LEDs erzeugen eher Unruhe als ein harmonisches Gesamtbild.

Die richtige Atmosphäre

Damit sich Ihr Gast zwischen Waschbecken, Toilette, Badspiegel und Co. wohlfühlen kann, sind nicht nur diverse Gebrauchsgegenstände vonnöten, sondern auch eine stimmige Einrichtung und eine angenehme Temperatur. Knauserige 12 °C im Winter können alle anderen Mühen zunichtemachen. Angenehme 20°C lassen den Gast den Raum ganz anders wahrnehmen und ermöglichen ihm erst, das kleine Bad wirklich zu schätzen.

© Dinga / Fotolia.com
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Je nach Lage in der Wohnung schenkt dezente Musik außerdem die notwendige Sicherheit, dass keine Töne nach außen gelangen und die Privatsphäre gewahrt bleibt.